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Uli "Die Cobra" Dembinski


Uli hat 1973 seinen ersten Schulflug mit einem Segelflugzeug, einer Ka7, in Mainbullau gemacht. Die Prüfungen für die Segelfluglizenz hatte er schon mit 15 Jahren in der Tasche. Als er den PPL mit 17 endlich ausgehändigt bekam, mußte der Schein schon zum ersten Mal verlängert werden. Seither hat er mehr als 3.300 Flugstunden auf über 70 Flugzeugmustern an Erfahrung gesammelt. Auf die Frage "Wie kamst Du auf Kunstflug?" antwortet er: "Mit den Flugzeugen gespielt habe ich schon immer, aber richtig gepackt hat mich der Kunstflug 1988, als ich ohne Ausbildung mit einem Ultraleicht bei einer Landesmeisterschaft in den USA den Dritten in der Klasse Sportsman gemacht habe." Ein Freund empfahl ihm, endlich eine Kunstflugausbildung zu machen und sich etwas "Vernünftiges zum Fliegen" zu kaufen. Seit seiner Kunstflugausbildung im Januar 1989 hat er in mindestens 2100 Flügen über 350 Stunden reinen Kunstflug geflogen. Dabei hat er von Pitts über Zlin bis zur Yak 55, die er heute fliegt, 7 verschiedene Kunstflugzeuge kennen gelernt. Nach wie vor ist es sein Ehrgeiz und auch der Antrieb, wie er es ausdrückt "ein Flugzeug so zu beherrschen, wie ein eigenes Körperteil".

Steckbrief der Cobra

Uli Dembinski: Inhaber und Chefpilot Wohnort: Blaustein-Arnegg Geboren: am 15.04.1959 in Aschaffenburg Beruf: Dipl. Ing. - Industrielle Messtechnik und technische Informatik, spezialisiert auf technische Software in sicherheits- und missionskritischen Domänen Lizenz: Lizenzinhaber seit 1976 PPL-A Flugerfahrung: Ca. 70 verschiedene Flugzeugmuster bis 2-mot. Kunstflug: mehr als 350 Stunden Einsatzname: Cobra Hobbies: Country and Western Music und Hiking in Canada Erfolge: 22 Teilnahmen an nationalen und internationalen Wettbewerben wobei er 12-mal auf dem Treppchen stand. Vier mal wurde er mit der Sportlermedaille ausgezeichnet.


Das Arbeitspferd

Die Yak 55 , LY-AGL liebevoll nach seinem Vater Theo genannt, hat es mächtig unter der Haube. Satte 360 PS leistet der 9-Zylinder Sternmotor, die Steigrate von 16m/s schafft sie somit ganz locker. Mit diesem Schätzchen können die verrücktesten Kunstflugfiguren von +9 bis -10 g geflogen werden. Seit 2001 ist dieses Kraftpaket in Uli´s Besitz, der Erstflug der Yak 55 war im Jahre 1987, 200 folgte dann eine Generalüberholung. Besonderen Wert legt man im Hause Dembinski auf ein modernes Prüfverfahren mit Ultraschall & Röntgen. Die kritischen Stellen wie Motorträger und Übergang Flügel-Rumpf werden genauestens geprüft. Alle Verschleißteile, egal in welchem Zustand, werden konsequent 1:1 durch neue Teile ersetzt. Rumpf, Flügel, Motor, Propeller und sogar das Instrumentenbrett wurden komplett überholt und auf Neuzustand gebracht. Alle wichtigen Verbesserungen und alle vorgeschriebenen Modifikationen wurden durchgeführt. In diesem Rahmen wurde auch eine Schleppkupplung montiert. Letztendlich wurde eine dreischichtige Speziallackierung in zerlegtem Zustand aufgebracht. Nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden ist die Yak55 nicht nur ein Eyecatcher für Fotografen.